Meinecke-Doggen
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Die Deutsche Dogge - Der Apoll unter den Hunderassen

Was zeichnet die Deutsche Dogge aus?

Die Deutsche Dogge ist eine urdeutsche Hunderasse, entgegen mancher Auffassung, sie sei dänischen Ursprungs. Schon die alten Germanen gebrauchten diesen großen, starken Hund für die Sauhatz. Der heutige Typ ist eine Art Veredelung. Züchterfleiß und Ausdauer haben aus dem schweren Hund einen eleganten Typ geschaffen, wobei besonders der markante, eckige, langgestreckte Kopf in Erscheinung tritt. Die Deutsche Dogge wird in fünf Farbschlägen gezüchtet: gelb und gestromt, schwarz, weiß-schwarz-gefleckt und blau. Die gelben und gestromten müssen über eine schwarze Maske verfügen, bei den gefleckten wird besonderer Wert auf reinweiße Grundfarbe mit gut verteilten, handtellergroßen, lackschwarzen Flecken gelegt.

Der Bau der Deutschen Dogge ist kräftig, muskulös, sehnig und elegant. Die Gesamterscheinung hat etwas Achtunggebietendes, Hoheitsvolles. Doggen sind Klug, aufmerksam, ruhig und doch temperamentvoll, unvergleichlich anhänglich, treu und ergeben, aber nur dem Menschen oder Personenkreis, zu dem er gehört, und den verteidigt er als unbedingt zuverlässiger Beschützer ohne jedoch bissig zu sein. Die Deutsche Dogge ist bei richtiger, konsequenter Erziehung ein idealer Begleithund, ein liebevoller, zuverlässiger Kamerad des Menschen, der am besten in seiner ganzen äußerlichen und körperlichen Schönheit bei Familienanschluss gedeiht, zumal wenn Kinder zur Familie gehören. 

 

Was sollte man vor der Anschaffung einer Dogge beachten?

Es sollte sich nur derjenige eine Dogge zulegen, der gewillt ist, diese mit Konsequenz, aber viel Liebe zu erziehen und die Erziehung möglichst in einer Ortsgruppe des Deutschen Doggenclubs 1888 e.V. unter fachlicher Anleitung durchzuführen. Auch wenn die Dogge sanftmütig und gut leinenführig ist, so darf auf keinen Fall ihr dominantes Bestreben, die Führung des "Rudels" zu übernehmen, unterschätzt werden. Die Anschaffung einer Dogge setzt voraus, dass sie, in der Wohnung gehalten, mehrmals am Tag ausreichend Bewegung bekommt und auf reichlich menschlichen Kontakt nicht verzichten muss. Eine reine Zwingerhaltung muss abgelehnt werden, da die Dogge seelisch verkümmert und entweder total verängstigt oder aggressiv wird.

In der Wachstumsphase benötigt die Dogge qualitätsmäßig hochwertiges Futter, am besten Rindfleisch und Pansen (BARF). Da auch die jährlichen Impfungen, Wurmkuren etc. und besonders das Futter kostenintensiv sind, sollte auch aus finanziellen Aspekten die Anschaffung einer Dogge reichlich überlegt sein.

Von einem Züchter, der all dies "schönredet", sollte man keinen Welpen kaufen, weil es diesem Züchter mit hoher Wahrscheinlichkeit nur darum geht, seine Welpen schnellstmöglich an den Mann zu bringen und dem es schlichtweg egal ist, wie und wo der Welpe untergebracht wird. Wir empfehlen unseren Welpeninteressenten den Besuch von mindestens drei Zuchtstätten - Augen und Ohren auf - und dann erst sollte eine Entscheidung für den Kauf eines Welpen fallen...